Schranzkopp goes life

Vom Schranzkopp, der in die Welt zog, um selbstständig zu leben.
 

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Daheim, daheim ...

Ja, ich bin nicht die ganze Zeit weg. Am Wochenende fahre ich regelmäßig zu meinen Eltern. Und es ist
 doch immer wieder schön, sich nicht um alles, selbst kümmern zu müssen.

Man muss sich keine Gedanken machen, was es zum Essen gibt, meistens muss man es nichtmal selber kochen und auch die alltäglichen Haushaltsaufgaben werden immer auf mehrere Personen verteilt.

Um es kurz zu sagen: Ich genieße es auch mal meine Verantwortung anbzugeben.

Aber da ist ja auch noch die liebe Familie. Viele Menschen um einen rum und das ist etwas, das ich hier nicht habe. Es ist zwar toll auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen und auch nachts um drei noch lauthals Lieblingslieder mitzusingen aber trotzdem fehlt einem hin und wieder doch der flapsige Spruch, wenn der Bruder wieder von der Freundin wiederkommt oder die kleine Schwester in die Disko aufbricht.

Daheim, daheim, aber eben nicht allein allein. Wie jetzt, trotz Ferien sitze ich nämlich alleine hier, weil sich ja auch irgendjemand um die Katze kümmern muss.

 

Soweit mal hier von mir.

 

Schranzkopp ENDE 

1 Kommentar 2.6.09 17:04, kommentieren

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Immobilisiert

Es gibt so Tage, kann ein Ereignis den gesamten Tagesablauf verändern. In dem Fall sogar den ganzen Wochenablauf.

Da kommt man sonntags nichtsahnend mit dem Zug von seinen Eltern zurück, will sein Fahrrad holen und sieht: Nichts. Kein Fahrrad da. Auch nach doppelter Kontrolle, kein Fahrrad zu sehen. Bis einem dann das aufgebrochene Schloss auf dem Boden auffällt. 

Da waren dann wohl zweifellos Fahrraddiebe am Werk. Was wirklich sehr unschön ist. Schließlich erleichtert so ein Fahrrad (wenn man es dann hat) die Fortbewegung sehr wohl.

Allein schon die Tatsache seine Wocheneinkäufe 20 Minuten durch die sengende Sonne bergauf zu tragen macht deutlich, wie nützlich ein Fahrrad sein kann, mit dem man die gleiche Strecke in einem Drittel der Zeit und etwa einen Viertel so viel Schweiß bewerkstelligen kann.

Aber auch sonst fehlt mir die Flexibilität. Wenn ich morgens nicht ewig laufen will muss ich den Bus zum Bahnhof nehmen, was mich aber an einen weiteren Fahrplan bindet (den ich zu allem Übel nicht im Kopf habe). Wenigstens passt die Verbindung so, dass ich morgens genau den Zug kriege, den ich auch sonst nehme, ohne dafür wesentlich früher aus dem Haus zu müssen.

Aber aus dem gestohlenen Rad habe ich auch Erfahrungen gewonnen und Beschlüsse  gefasst.

Das nächste Fahrrad kriegt ein stabileres Schloss und eine polizeiliche Registrierung verpasst. Ist zwar auch keine Sicherheitsgarantie, aber man hat wenigstens getan, was man konnte.

 

In diesem Sinne

 

Schranzkopp ENDE 

1 Kommentar 26.5.09 12:36, kommentieren

Da war doch noch was...

Ihr kennt sicher das Problem: Ihr wollt irgendwas irgendwohin mitnehmen und erst kurz bevor ihr am Ziel seid merkt ihr, dass ihr es vergessen habt, obwohl ihr fast die ganze Zeit daran gedacht habt.

Auch ich bin vor diesem Problem nicht gefeit. Nur dass das durchaus unangenehme Folgen haben kann.

Klar sind es oft unwichtige Kleinigkeiten, wie der Router, der nützlich wäre, aber nicht unbedingt gebraucht wird (ich hab ja Internet, nur kein WLAN...) oder andere Dinge. Dann gibt es noch die Dinge die man eigentlich braucht, aber im Notfall auch eine Woche drauf warten kann (wie meine TAN Liste fürs online banking) aber es gibt auch Dinge ohne die man total aufgeschmissen ist. Wie zum Beispiel Ersatzkontaktlinsen.

Da ich meine Brille (die ich nie trage) wirklich hasse bin ich nun schon seit vielen Jahren Kontaktlinsenträger. Ich habe allerdings zwei Wochen in Folge nict daran gedacht Ersatzlinsen mitzunehmen. Die Strafe folgte prompt: Am Donnerstag hatte ich einen Riss in der rechten Linse, die dadurch quasi untragbar wurde. Glücklicherweise brauchte ich am Freitag keine Linsen und am Samstag nur kurz, für den Heimweg. Und dieses Mal habe ich meine Ersatzlinsen dabei.

Dafür habe ich die TAN-Liste jetzt zum dritten Mal liegen lassen...

 

In diesem Sinne

 

Schranzkopp ENDE 

1 Kommentar 19.5.09 12:35, kommentieren

Essen - Wie ein Umzug die Essgewohnheiten ändert.

Ja, der Umzug hatte tatsächlich auch Folgen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ob das nun positiv oder negativ zu bewerten ist, steht nach so kurzer Zeit jedenfalls noch nicht fest.

Aber gut, ich sollte vielleicht erstmal sagen, worums geht. Nämlich um das liebe Essen.

Zu den Zeiten als ich ausschließlich daheim lebte war meine Speiseplan sehr vielfältig. Mutter kocht ja schließlich. Und zwischen den Mahlzeiten gabs dann immerwieder irgendwelche leckeren Kleinigkeiten wie Joghurt, Kekse oder Gummibärchen. Auch das Abendessen vollzog sich eher in Etappen. Im Prinzip war ich relativ viel am Essen.

Allerdings ändert man seine Einstellung zum Essen radikal, wenn man alles was man essen will mit dem Fahrrad den Berg rauf fahren muss und es vor allem auch selber bezahlen muss.

Wobei ich zugeben muss, dass ich recht günstig lebe und dennoch einen meiner Meinung nach ausgewogenen und gesunden Speiseplan habe. (Fertiggerichte mit frischen Gemüse rocken , Einfachheit mit Gesundheit kombiniert.)

Aber trotzdem hat sich mein Essverhalten radikal geändert. zumindest was das Abendessen angeht. Das Frühstück mit Müsli hat sich als schnell und sättigend bewährt. Mittagessen gibts in der Unicafeteria (In Form von belegten Brötchen), aber fürs Abendessen bin ich dann selber verantwortlich.

 Das endet dann darin, dass ich zu eher später Stunde (ab 2100 ) anfange zu kochen. Da es leider keine oder nur wenige ein bis zwei Portionen Packungen gibt endet es darin, dass ich 4 Portionen koche. Die dann allerdings im Endffekt nur zwei Portionen ergeben, die allerdings üppig ausfalllen.

Diese zwei Portionen werden dann über den Abend verteilt verschlungen. So kanns dann schonmla sein, dass 4 Normalportionen Kartoffelpüree binnen zwei Stunden in einem Magen landen. 

Das macht dann wenigstens satt.

Schmecken tuts übrigens auch. Ein bisschen kochen habe ich tatsächlich gelernt

 

In diesem Sinne

Guten Appetit

 

Schranzkopp ENDE 

16.5.09 20:53, kommentieren

Der Kampf mit der Wäsche

Jeder kennt das. Nach ein paar Tagen wechselt man seine Wäsche. Manche Wäschestücke sogar täglich. An dieser Stelle startet ein Mysterium. So lange man zu Hause bei Muttern lebt kommt die schmutzige Wäsche fast wie von selbst wieder sauber und gebügelt ins Zimmer zurück.

Kaum ist man aber weg, muss man das selber machen, wenn man nicht Unmengen an Dreckwäsche quer durchs Ländle schleifen will.

 Also habe ich mich vorgestern an die Waschmaschine gewagt. Die ersten Schritte waren noch einfach. Wäsche rein, Deckel zu, Waschmittel und Antikalkzeug rein und dann auf 30° gestellt. Soweit so gut, hatte Mutter ja auch so erklärt. Waschmaschine gestartet und dann erstmal Geduld haben.

Als ich dann abends wieder in die Waschküche kam kriegte ich zunächst mal aus unerfindlichen Gründen die Maschine nicht auf. Erst nach verzweifeltem Rütteln am Deckel (das ist son vorsintflutliches Teil, das von oben befüllt wird) öffnete sich mir ein Blick ins Chaos. Irgendwas habe ich bei der Programmwahl wohl falsch gemacht, jedenfalls schwamm die Wäsche noch im Wasser. Also Maschine auf abpumpen geschaltet und weiter gewartet.

Dass die Wäsche aber auch nach dem Abpumpen noch klatschnass war dürfte kein großes Wunder sein. Da es nun schon spät war und ich keine Lust hatte sie noch schleudern zu lassen, habe ich es eben von Hand gemacht und die Wäsche ausgewrungen und auf dem Wäscheständer zum Trocknen hingelegt.

Die Überraschung kam dann am Tag darauf: Die Wäsche war nach über 18 Stunden immernoch bedenklich feucht. Also habe ich dann noch den Trockner bemühen müssen. Wenigstens das hat gut geklappt. Erfahrungsgemäß machen Trockner auch nicht ganz trocken, dementsprechend hängt meine Wäsche noch im Keller um ganz fertig zu trocknen.

Ich bin guten Mutes, dass ich heute abend trockene Wäsche vorfinde. Wenn nicht habe ich ein kleines Problem.

 

Schranzkopp ENDE 

1 Kommentar 13.5.09 13:43, kommentieren

Umziehing - The Aftermath

Heute morgen hab ich mich wieder auf den Weg gemacht. Auf den Weg nach Hause. Damit meine ich mein Elternhaus.

Nicht weil ich Sehnsucht hatte, sondern weil ich eben hier noch einen Wochenendjob habe.

 Außerdem lag diese Woche, bzw heute noch ein weiterer Umzug für mich an. Der in ein anderes Zimmer. Bisher war es so, dass ich das größte Zimmer von uns Kindern hatte. Da ich aber jetzt fast nicht mehr da bin war die Vereinbarung, dass mein Bruder mein Zimmer bekommt und ich seins. Seines ist das kleinste und jetzt meines.

Das hieß also heute schon wieder Sachen packen und woanders wieder einräumen.  

Nuja, es ist das Gleiche wie immer, sobald der PC steht fühle ich mich daheim.  Jetzt muss ich mir nur noch abgewöhnen ohne anzuklopfen in mein altes Zimmer zu spazieren...

 Aber ja, so nehmen die Dinge ihren Lauf, jeder Gewinn an Raum muss mit einem Verlust ausgeglichen werden...

 

In diesem Sinne: Schönen Sonntag

 

Schranzkopp ENDE 

10.5.09 01:15, kommentieren

Von den alltäglichen Schwierigkeiten

Ja, das Leben lebt so vor sich hin und Tag um Tag zeigen sich neue kleine Probleme. Sei es nun die Katze, die meint ihren nächtlichen Spaziergang bis nachmittags um 5 ausdehnen zu müssen, das Geschirr, das sich in der Spüle stapelt (ich glaube ich werde doch wieder die Spülmaschine bemühen...) oder die fehlenden Möglichkeiten für einen Großeinkauf. Diese sind in erster Linie logistischer Natur, Geld habe ich genug und auch Läden sind nicht schwer zu finden. Aber ein Rucksack hat eben eine begrenzte Kapazität.

Was mir aber besonders aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass nicht mehr alles da ist, was man gewohnt ist. Früher ging man, wenn man Druckerpapier brauchte, ins väterliche Büro  holte sich einen Stoß aus dem Vorratspack Büropapier und war glücklich. Mittlerweile muss ich sowas erstmal kaufen und dann den Batzen Papier auch noch irgendwie ins Haus bekommen, was wieder Schlepperei bedeutet. Aber gut, jetzt habe ich erstmal 500Seiten, die es zu bedrucken gilt, das dürfte ein Weilchen reichen.

 

Übrigens suche ich noch Rezeptideen für die nächste Woche, wer mag darf mir gerne ws schnelles billiges und einfaches kommentieren, aber bitte schreibt nicht Maggi Fix, das kann ich auch selber XD

 

Schranzkopp ENDE 

8.5.09 18:54, kommentieren